Stärkung der Zusammenarbeit: Delegationsbesuch bei UNINOVIS-Partner THUAS

10.06.2026 | international.fhws.de, News

Anfang Juni besuchte eine breit gefächerte Delegation der THWS, bestehend aus Vertretern der Hochschulleitung und der Fakultäten, unsere UNINOVIS-Partnerhochschule, die The Hague University of Applied Sciences (THUAS) in den Niederlanden. Im Mittelpunkt des Besuchs standen die Unterzeichnung zentraler Kooperationsvereinbarungen als Grundlage für eine weitere Vertiefung der Partnerschaft sowie strategische, akademische und forschungsbezogene Gespräche. Dies ist ein bedeutender Meilenstein für die Zusammenarbeit zwischen beiden Institutionen, die in Zukunft in verschiedenen Bereichen weiter ausgebaut werden soll.

 

 

 

 

Grundstein für die zukünftige Zusammenarbeit

Im Mittelpunkt des Besuchs standen hochrangige Treffen und strategische Gespräche zwischen den Hochschulleitungen: THWS-Präsident Prof. Dr. Jean Meyer traf zusammen mit dem Vizepräsidenten für Lehre und Internationalisierung, Prof. Dr. Achim Förster, und dem Vizepräsidenten für Forschung und Unternehmertum, Prof. Dr. Jan Schmitt, mit dem Vizepräsidenten der THUAS, Arend Hardorff, der Leiterin des Teams für Strategieberatung und Partnerschaften, Jacqueline van Marle, sowie der strategischen Beraterin für internationale Partnerschaften, Sabine Amft, zusammen, um die Zukunft der Partnerschaft zu skizzieren.

 Besondere Schwerpunkte: 

  • Offizielle Unterzeichnung einer Memorandum of Understanding (MoU), die als Grundstein für den Ausbau der bilateralen Partnerschaft dient. Darüber hinaus werden die THWS und die THUAS durch den Abschluss der interinstitutionellen Erasmus-Vereinbarungen zu offiziellen Austauschpartnern, was den Weg für eine verstärkte Mobilität von Studierenden und Mitarbeitern ebnet.

  • Diskussion gemeinsamer Initiativen im Rahmen der europäischen Universitätsallianz UNINOVIS, insbesondere in den Bereichen Micro-Credentials und Forschungskooperation.

  • Gespräche über Doppel- und Joint-Degree-Studiengänge auf bilateraler Ebene, um Studierenden hochgradig internationalisierte Studiengänge anzubieten.

  • Ein Besuch der Dutch Innovation Factory in Zoetermeer führte zu konkreten Gesprächen über mögliche Kooperationen mit den Technologietransferzentren (TTZ) der THWS und unternehmerischen Initiativen.

 

Vielfältiger Austausch zwischen Fakultäten und Forschungsinstituten

Während die institutionellen Beziehungen gefestigt wurden, gab die Reise auch den Anstoß für akademische Verbindungen über verschiedene Disziplinen hinweg. Eine große Gruppe von Fakultätsvertretern reiste nach Den Haag, um ihre direkten Kollegen persönlich zu treffen, Ideen auszutauschen und konkrete Möglichkeiten für eine künftige Zusammenarbeit auf Fakultätsebene zu erörtern. 

Vertreter der THWS vor Ort: 

  • Prof. Dr. Bernd Ankenbrand, Fakultät für Wirtschaft und Ingenieurwesen
  • Prof. Dr. Uwe Sponholz, Fakultät für Wirtschaft und Ingenieurwesen
  • Prof. Dr. Mark Eberspächer, Fakultät für Elektrotechnik
  • Prof. Dr. Anne Heß, Fakultät für Informatik und Wirtschaftsinformatik
  • Prof. Dr. Sven Warnke, Fakultät für Angewandte Sozialwissenschaften

    Darüber hinaus organisierten die THUAS und die THWS einen gemeinsamen zweitägigen Workshop zu KI und Robotik – eine Zusammenarbeit, die aus UNINOVIS – Data for L.I.F.E. hervorgegangen ist. Während dieses Workshops hatten Forscher und Fakultätsmitglieder aus verschiedenen europäischen Ländern die Gelegenheit, ihre Forschungsarbeiten, Interessen und Ideen vorzustellen. In Pitches, Diskussionen und Arbeitssitzungen arbeiteten die Teilnehmer aktiv an neuen Kooperationen und potenziellen Forschungsprojekten.

     

     


    Über UNINOVIS: 

    UNINOVIS vereint acht Hochschuleinrichtungen aus ganz Europa, die ein gemeinsames Ziel verfolgen: die Förderung von Bildung, Forschung und Innovation im Bereich der angewandten Datenwissenschaft, um den gesellschaftlichen Herausforderungen von heute zu begegnen. Die Allianz arbeitet unter dem Motto „Data for L.I.F.E.“ und konzentriert sich dabei auf lebenslanges Lernen, Innovation und Integration, die Förderung des ökologischen und digitalen Wandels sowie europäische Exzellenz. Die Allianz trägt zum Aufbau eines datenkompetenten, integrativen und nachhaltigen Europas bei, in dem Wissen und Innovation sowohl den Menschen als auch dem Planeten dienen.

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