Reisende Studentin am Flughafen

Business School Budapest, Ungarn

Blogeintrag 1 - Bald geht's los!

29.09.2021 | Budapest Business School

30.08.2021.Gefühlschaos.

Ich sitze gerade im Zug auf dem Weg nach Budapest, hier werde ich die nächsten zwei Semester verbringen. Ich bin aufgeregt und freue mich total, aber gleichzeitig bin ich super gestresst und werde von Unsicherheiten geplagt. Auf meiner 9-stündigen Zugfahrt werde ich viel Zeit haben nachzudenken und die letzten Wochen/ Monate Revue passieren zu lassen…

 

… letztes Jahr im Dezember fiel die Entscheidung, wohin es für mich ins Auslandssemester geht. Diese Entscheidung hat mir zu diesem Zeitpunkt ziemlich Bauchschmerzen bereitet. Deutschland und die halbe Welt waren mitten in einem Lock- Down und niemand wusste, wie es weiter gehen wird. Eigentlich war es immer mein Traum für mein Auslandssemester „weiter“ weg zu gehen, z.B. nach Asien, aber ich muss zugeben, das war mir alles viel zu unsicher. Also habe ich mich für eine europäische Destination entschieden. Meine Wahl fiel letztendlich auf Budapest, Ungarn. Budapest gehört für mich zu einen der schönsten Städte Europas, noch dazu hat mich die Option auf ein Double Degree überzeugt.

 

Die nächsten Monate nachdem die Entscheidung gefallen ist, vergingen wie im Flug. Gleichzeitig war es aber eine reinste Zitterpartie für alle. Niemand wusste, ob die Auslandssemester stattfinden werden oder nicht. Nach und nach wurde vieles abgesagt. Ein reinster Alptraum. Ich hatte Glück.

 

Ungarn konnte mit hohen Impfquoten punkten und nach und nach stellte sich heraus, dass Corona in Ungarn „nicht mehr existiert“. In Ungarn gibt es in diesem Sommer keine Restriktionen mehr. Noch nicht mal eine Maskenpflicht. Krass. Irgendwie total cool, aber andererseits auch total verrückt. Ich bin gespannt wie schnell man sich wieder and diese „zurück gewonnene Normalität“ gewöhnen wird.

 

Anfang August habe ich mich langsam auf die Wohnungssuche gemacht. Für mich war von vornerein klar, dass ich eine WG mit meiner Kommilitonin und Freundin Marie machen möchte. Sie wird auch zwei Semester in Budapest sein. Der Wohnungsmarkt in Budapest ist grandios, hier gibt es fast ausschließlich Altbauwohnungen mit Stuck, Fischgrätenboten und Flügeltüren für bezahlbares Geld. Ein absoluter Traum!

 

Allerdings stellte sich relativ schnell heraus, dass so eine Online- Wohnungssuche gar nicht so einfach ist. Nach ein paar Wochen haben wir tatsächlich eine Zusage bekommen. Wir haben uns tierisch gefreut und direkt einen Zug gebucht…doch dann kam die Ernüchterung. Der Mietvertrag war eine absolute Katastrophe; man wollte uns über den Tisch ziehen. Also haben wir den Mietvertrag nicht unterschrieben und standen fünf Tage vor Abreise dann doch wieder ohne Wohnung da. Unsere Nerven lagen blank. Pure Verzweiflung. Wir beschlossen doch vor Ort erst nach einer Wohnung zu suchen und alles auf uns zukommen zu lassen.

 

Doch das Schicksal meinte es gut mit uns und wir haben letztendlich zwei Tage vor Abreise unsere absolute Traumwohnung gefunden. Fingers crossed, dass die Wohnung in echt genauso toll ist wie auf den Bildern. Unserer Abreise stande nun nichts mehr im Wege…

 

… so viel zu den letzten Wochen und Monaten.

 

Ich bin optimistisch, dass alles gut sein wird. Ich freue mich auf zahlreiche neue Erfahrungen, neue Menschen, andere Kulturen. Ich bin der festen Überzeugung, dass ich eine großartige Zeit in Budapest haben werde.

 

Nichtsdestotrotz habe ich großen Respekt vor der Situation. Ich darf nicht vergessen, dass wir in einer weltweiten Pandemie leben. Wie wir in den vergangenen Jahren gelernt haben, ist nichts sicher und alles kann sich täglich verändern. Es bleibt jedenfalls sehr spannend!

 

Bis bald,

eure Svenja


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